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Lew Nikolajewitsch Tolstoi
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Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (russisch , wissenschaftliche Transliteration Lev NikolaeviÄ Tolstoj, deutsch häufig auch Leo Tolstoi; * 28. Augustjul. / 9. September 1828greg. in Jasnaja Poljana bei Tula; â 7. Novemberjul. / 20. November 1910greg. in Astapowo, Gouvernement Rjasan, heute Lew Tolstoi, Oblast Lipezk) war ein russischer Schriftsteller. Seine Hauptwerke Krieg und Frieden und Anna Karenina sind Klassiker des realistischen Romans.
Contents
⢠Leben
⢠Militärdienst
⢠Familie
⢠Tolstois Erbe
⢠Ehrungen
⢠Werke (Auswahl)
⢠Oper
⢠Literatur
⢠Primärliteratur
⢠Filme
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Kindheit und Jugend
Lew Tolstoi entstammte dem russischen Adelsgeschlecht der Tolstois. Er war das vierte von fĂźnf Kindern. Sein Vater war der russische Graf Nikolai Iljitsch Tolstoi (1794â1837), seine Mutter Marija Nikolajewna, geb. FĂźrstin Wolkonskaja (1790â1830).cite-ref-1[1] Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, Ăźbernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 ein Studium der orientalischen Sprachen. Nach einem Wechsel an die juristische Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern (Der Morgen eines Gutsbesitzers). Nach anderen Quellen bestand er 1848 noch das juristische Kandidatenexamen an der Petersburger Universität âmit knapper Notâ und kehrte dann in sein Dorf zurĂźck.cite-ref-2[2]
Militärdienst
Von 1851 an diente er in der zaristischen Armee als Fähnrich einer Artilleriebrigade im Kaukasuskrieg. Seine Erfahrungen im Militäreinsatz beeinflussten seine frĂźhen Kaukasus-Erzählungen (Der Holzschlag, Der Ăberfall, Die Kosaken). Nach Ausbruch des Krimkriegs erlebte er 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die realistischen Berichte aus diesem Krieg (1855: Sewastopoler Erzählungen) machten ihn frĂźh als Schriftsteller bekannt.
Pädagogische Reformbestrebungen
Ab 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau und in Sankt Petersburg. Unter pädagogischem Blickwinkel bereiste er 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und besuchte Kßnstler (Charles Dickens, Iwan Sergejewitsch Turgenew) und Pädagogen (Adolph Diesterweg). Nach der Rßckkehr verstärkte er seine reformpädagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Einer am Sankt Petersburger Zarenhof lebenden Verwandten (A. A. Tolstaja) schrieb er:
âWenn ich eine Schule betrete und diese Menge zerlumpter, schmutziger, ausgemergelter Kinder mit ihren leuchtenden Augen [âŚ] sehe, befällt mich Unruhe und Entsetzen, ähnlich wie ich es mehrmals beim Anblick Ertrinkender empfand. GroĂer Gott â wie kann ich sie nur herausziehen? Wen zuerst, wen später? [âŚ] Ich will Bildung fĂźr das Volk einzig und allein, um die dort ertrinkenden Puschkins, [âŚ] Lomonossows zu retten. Und es wimmelt von ihnen an jeder Schule.â
Er strebte dabei nicht vorrangig Auslese an, vielmehr eine den verschiedenen kindlichen PersĂśnlichkeiten angepasste Bildung. Auch als die Schule durch die zaristische Verwaltung geschlossen worden war, verfolgte Tolstoi die pädagogischen Ziele weiter. Er schrieb LesebĂźcher, die Erzählungen zu Geschichte, Physik, Biologie und Religion enthielten, um Kindern moralische und soziale Werte zu vermitteln. Generationen russischer Kinder erhielten bis in die 1920er Jahre ihre Grundschulbildung auch mit seinem erstmals im Jahr 1872 erschienenen Schulbuch Alphabet. Die Ăźberarbeitete Neuauflage aus dem Jahr 1875, mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren, wurde in mehrere Sprachen Ăźbersetzt. Er hatte damit groĂen Einfluss auf die Reformbewegungen von Freien Schulen wie Summerhill.
Die groĂen Romane
Am 23. September 1862 heiratete Tolstoi die achtzehnjährige Sofja (Sonya), die Tochter des kaiserlichen Hofarztes Andrei Jewstafjewitsch Behrs (Andreas Gustav Behrs; 1808â1868).
In den folgenden Jahren schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden (1862â1869) sowie Anna Karenina (1873â1878), die seinen literarischen Ruhm begrĂźndeten. In seinem Tagebuch hatte er Mitte der 1850er Jahre notiert: âEs gibt etwas, was ich mehr als das Gute liebe: Ruhm.â
Zeit des inneren Umbruchs
Mit seiner groĂen Anerkennung begann fĂźr Tolstoi eine Phase der Orientierungslosigkeit. Er fĂźhlte sich âam Abgrund angelangtâ. Als Beteiligter an der Volkszählung im Jahr 1882 in Moskau nahm er unter den Arbeitern ein Elend wahr, das jenes der Bauern noch Ăźbertraf. Tief erschĂźttert versuchte er der Landflucht entgegenzuwirken, indem er Hilfe fĂźr von Missernten betroffene Bauern organisierte.
Seine Sinnsuche erstreckte sich auf immer weitere Bereiche. So verzichtete er auf Rauchen, Alkohol und die Jagd (âgrausame VergnĂźgungenâ). Er ernährte sich vegetarisch und erklärte, der Mensch mĂźsse die Fleischnahrung aufgeben, wenn er sich moralisch weiterentwickeln wolle, âdenn auĂer der Aufregung der Leidenschaften infolge dieser Nahrung ist dieselbe auch ganz einfach unmoralisch, weil sie eine dem GefĂźhl der Moralität widersprechende Tat â den Mord â erfordert, und weil sie nur von der Feinschmeckerei und GefräĂigkeit verlangt wirdâ.cite-ref-3[3] Sein Vegetarismus hat auch eine sozialkritische Komponente: Er fand es unerträglich, âdass im Herrenhaus viel MĂźhe auf exquisite, raffinierte Speisen verwandt wurde, während ringsum bittere Armut und periodisch immer wieder Hunger herrschtenâ.cite-ref-4[4] âDie Armut der Leute und die Leiden der Tiere sind furchtbarâ, hatte er schon 1857 in sein Tagebuch geschrieben.cite-ref-5[5]
Tolstoi setzte sich wiederholt und oft erfolgreich fßr politisch und religiÜs Verfolgte ein, besuchte wegen Kriegsdienstverweigerung Inhaftierte im Gefängnis und blieb als Autor weiterhin produktiv, unterstßtzt von seiner Frau, die allein die 1650 Seiten von Krieg und Frieden sieben Mal abgeschrieben haben soll. In der Erzählung Der Leinwandmesser verspottete er aus der Sicht eines Pferdes menschliches Besitzstreben:
âEs gibt Menschen, die ein StĂźck Land âMeinâ nennen, und dieses Land nie gesehen und betreten haben. Die Menschen trachten im Leben nicht danach zu tun, was sie fĂźr gut halten, sondern danach, mĂśglichst viele Dinge âMeinâ zu nennen.â
Seit 1879 hatte er sich intensiv religiÜsen Fragen zugewandt. In einer Reihe von Gesprächen mit fßhrenden Geistlichen wie dem Metropoliten von Moskau sowie auf Reisen zu verschiedenen Kirchen und KlÜstern entwickelte er eine Abneigung gegenßber der ihm begegnenden rituellen Form der Religiosität. Dieser und auch der in westlichen Kirchen praktizierten, den Kriegsdienst bejahenden Glaubensausßbung stellte er die schlichten Lehren Jesu gegenßber. Hierzu ßbersetzte er die Evangelien erneut ins Russische. Als deren Kern betonte er dabei die Nächstenliebe sowie den Appell, dem BÜsen ohne Gewalt zu widerstehen.
Die Verbreitung seiner Anschauungen (Kirche und Staat, Was darf ein Christ und was nicht?) zog den Widerstand politischer und kirchlicher Einrichtungen nach sich.
Zeit der äuĂeren Konflikte
Auf seine Achtung im Ausland folgte seine Ăchtung im Inland. Seit 1882 unterstand er polizeilicher Ăberwachung. Meine Beichte sowie Worin mein Glaube besteht wurden mit ihrer VerĂśffentlichung sofort verboten. Ăber ihn wurde sogar das GerĂźcht verbreitet, er sei geistesgestĂśrt. Wenn Tolstoi angesichts der Verfolgung seiner Anhänger seine Verantwortung als Urheber betonte, antwortete man ihm: âHerr Graf! Ihr Ruhm ist zu groĂ, als dass unsere Gefängnisse ihn unterbringen kĂśnnten!â Die VerĂśffentlichung des Romans Auferstehung fĂźhrte dazu, dass ihn der Heilige Synod im Februar 1901 exkommunizierte, da er â angeblich â
⢠den dreieinigen Gott leugne,
⢠den von den Toten auferstandenen Sohn Gottes Christus leugne,
⢠die immerwährende Jungfräulichkeit Marias leugne,
⢠die Realpräsenz leugne (Tolstoi verneinte Wunder an sich und insbesondere die Wandlung).
Tolstoi zeigte sich wenig reuig. âDie Lehre der Kirche ist eine theoretisch widersprĂźchliche und schädliche LĂźgeâ, heiĂt es in einem Antwortbrief an den Synod, âfast alles ist eine Sammlung von grobem Aberglauben und Magie.âcite-ref-6[6] Dies war aber âkein uneingeschränktes Verneinen, dahinter stand immer ein tiefer Glaube an das Wirken Gottes in der Welt und das BemĂźhen, das wahre gĂśttliche Gesetz zu ergrĂźndenâ (Brockhaus Enzyklopädie).cite-ref-7[7]
Tolstoi lehnte sozialistische Bestrebungen im Sinne einer Diktatur des Proletariats ab: âBislang haben die Kapitalisten geherrscht, dann wĂźrden Arbeiterfunktionäre herrschen.â Mit seinem moralischen Rigorismus sah er sich in einem Zwiespalt: Sich selbst und der reichen Oberschicht, der er entstammte, warf er eine egozentrische und sinnentleerte Lebensweise vor. Seine Haltung fĂźhrte ihn zu der Frage nach beständigen moralischen Werten, die er fĂźr sich mit dem Anspruch auf bedingungslose Nächstenliebe und radikale Gewaltlosigkeit beantwortete. Vor diesem Hintergrund galt Tolstoi in seinen späten Jahren als Vertreter eines religiĂśs inspirierten Anarchismus; er lehnte allerdings die von Bewunderern entwickelte Ideologie des Tolstojanismus ab. Dabei hatte sein Werk als mit wegbereitend fĂźr die Revolution von 1905 gegolten. Sein Freund Wladimir Stassow schrieb ihm am 18. September 1906: âIst die ganze gegenwärtige russische Revolution nicht etwa aus Ihrem feuerspeienden Vesuv hervorgeschossen?â
Kurz vor seinem Tod hatte ihm Mahatma Gandhi, der sich bereits in seiner Jugend auf Tolstoi bezogen hatte, sein kleines Buch Hind Swaraj (âIndische Selbstverwaltungâ) geschickt, eine BroschĂźre gegen den britischen Kolonialismus, in dem er nach Tolstois Grundsätzen das tugendhafte Leben ohne Besitz im Gegensatz zu den kapitalistischen Prinzipien von Wachstum und wirtschaftlichem Fortschritt propagiert und seine Satyagraha-Lehre eines gewaltlosen, aber aktiven Widerstands darlegt. Tolstoi hatte die Schrift gelesen und Gandhi in einem Brief ermutigt. Gemeinsam mit Anhängern grĂźndete Gandhi 1910 in Transvaal (SĂźdafrika) eine Siedlung und nannte sie Tolstoi.
Neben staatlichen WillkĂźrmaĂnahmen wie der Hausdurchsuchung 1908, bei der alle auffindbaren Texte konfisziert wurden, verschärften sich auch familiäre Konflikte. Da seine Frau es ablehnte, die in seinem Testament dem russischen Volk vermachten literarischen Werke als gemeinsame BesitztĂźmer des Volkes anzusehen,cite-ref-8[8] verlieĂ Tolstoi mit seinem Arzt und seiner jĂźngsten Tochter die Familie zu einer letzten, spektakulären Reise in Richtung SĂźden. Auf dieser Reise in einem offenen Zug erkrankte er an einer LungenentzĂźndung und starb am frĂźhen Morgen des 20. November 1910 im Haus des Bahnhofsvorstehers Iwan Osolin in Astapowo (seit 1918 Lew Tolstoi, heute in der Oblast Lipezk) â umlagert von der Weltpresse. Zwei Tage später wurde er in Jasnaja Poljana begraben.
Familie
Tolstoi und seine sechzehn Jahre jĂźngere Frau Sofja (Sonya) hatten 13 Kinder, von denen acht die Kindheit Ăźberlebten.cite-ref-9[9]
⢠Sergei (1863â1947), Komponist und Musikwissenschaftler, Ritter des Ordens vom Roten Banner der Arbeit. Ging als einziges von Tolstois Kindern nach der Oktoberrevolution nicht ins Exil.
⢠Tatjana (1864â1950). Seit 1899 mit Michail Sergejewitsch Suchotin verheiratet. Kuratorin des Museums-Nachlasses Jasnaja Poljana (1917â1923). 1925 Emigration mit ihrer Tochter.
⢠Ilja (1866â1933), Schriftsteller, Memoirenschreiber. 1916 Emigration in die Vereinigten Staaten.
⢠Leo (1869â1945), Schriftsteller, Bildhauer. Seit 1918 Exil in Frankreich, Italien, Schweden.
⢠Maria (1871â1906). Seit 1897 mit Nikolai Leonidowitsch Obolenski (1872â1934) verheiratet.
⢠Peter (1872â1873).
⢠Nikolai (1874â1875).
⢠Warwara (1875â1875).
⢠Andrej (1877â1916). Beamter unter dem Gouverneur von Tula. Teilnehmer des Russisch-Japanischen Krieges.
⢠Michail (1879â1944). 1920 Emigration: TĂźrkei, Jugoslawien, Frankreich und Marokko.
⢠Alexej (1881â1886).
⢠Alexandra (1884â1979). Ab ihrem 16. Lebensjahr Assistentin ihres Vaters. Leiterin des militärmedizinischen Kommandos während des Ersten Weltkriegs. 1920 von der Tscheka verhaftet, zu drei Jahren Haft verurteilt, dann Arbeit in Jasnaja Poljana. 1929 Emigration in die USA.
⢠Iwan (1888â1895).
Vor der Hochzeit zeigte Tolstoi seiner Braut seine Tagebßcher, aus denen sie seine sexuelle Vergangenheit erfuhr, u. a. dass er mit einer verheirateten Bäuerin aus Jasnaja Poljana, Aksinja Bazykina, liiert war. Ihr unehelicher Sohn Timotheus (1860) arbeitete später als Kutscher der Tolstois.cite-ref-10[10]
Tolstois Erbe
Nach seinem Tod gab seine Frau, die Tolstois Werke seit 1885 als Herausgeberin publizierte, eine letzte von ihr betreute Gesamtausgabe seiner Werke heraus. Tochter Alexandra, die von Tolstoi formal als Alleinerbin des literarischen Nachlasses eingesetzt worden war, kaufte der Mutter 1913 das Landgut Jasnaja Poljana ab. Sie hatte zusammen mit Wladimir Tschertkow mit der Herausgabe der unverÜffentlichten Schriften Tolstois sowie mit dem Verkauf der Rechte an einer Werkausgabe an den Verleger Iwan Sytin eine stattliche Summe erzielt und erfßllte damit den Wunsch ihres Vaters, die Ländereien an die Bauern zu ßbergeben. Tschertkow wurde auch zum Begrßnder des Tolstojanismus, einer Bewegung des christlichen Anarchismus und Pazifismus.
Als das Testament rechtskräftig war, versuchte Alexandra ihre Eigentumsrechte an jenen Manuskripten durchzusetzen, die von der Ehefrau des Schriftstellers mit dessen Einverständnis seit Ende der 1880er Jahre ins Archiv ßbergeben worden waren. Bis zur Entscheidung in dieser Angelegenheit wurde beiden Parteien der Zugang zu den Handschriften verwehrt. Es folgte eine langwierige Auseinandersetzung vor Gericht. Bei diesem Streit zwischen Mutter und Tochter ging es nicht um die Urheberrechte; Tolstaja erkannte das Testament ihres Mannes vollständig an. Tolstajas Eigentumsrechte an der Manuskriptsammlung im Archiv des Historischen Museums, die Gegenstand des Zwistes waren, wurden 1914 vom Gericht und per Ukas des Zaren bestätigt.cite-ref-11[11]
Ehrungen
⢠1873 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg gewählt. 1900 wurde er Ehrenmitglied der Akademie.cite-ref-12[12]
Lew Nikolajewitsch Tolstoi wurden in Russland zwei moderne russische MĂźnzen gewidmet:
⢠1 Rubel 1988, Cu/Ni: Brustbild von Tolstoi en face
Das Flaggschiff der russischen Binnenschifffahrtsflotte, die Lev Tolstoi, trägt seinen Namen.
Im Jahr 1976 wurde der Merkurkrater Tolstoj und 1984 wurde der Asteroid (2810) Lev Tolstoj nach ihm benannt.cite-ref-13[13] Ferner ist er Namensgeber fĂźr das Tal Dolina Lâva Tolstogo in der Antarktis.
Stefan Zweig wĂźrdigte Tolstoi mit einer Episode in seinem Werk Sternstunden der Menschheit (1927).
Gerhart Hauptmann urteilte Ăźber ihn: âTolstois Taten, das sind seine Schriften, und diese zu sehr Geschenke des Genius, als daĂ sie vorbildlich sein kĂśnnten. Vorbildlich ist aber Tolstois Menschlichkeit und seine kristallreine Gesinnung. Lebte er heute, er [...] wĂźrde zum Frieden rufen, zum wahren Frieden, mit gewaltiger Stimme.âcite-ref-14[14]
Werke (Auswahl)
â
Hauptartikel
:
Liste der Werke Lew Tolstois
⢠Kindheit (1852)
⢠Der Ăberfall (1853)
⢠Knabenalter (1854)
⢠Der Holzschlag (1855)
⢠Sewastopol (1855/56)
⢠Der Schneesturm (1856)
⢠Der Morgen eines Gutsbesitzers (1856)
⢠Zwei Husaren (1856)
⢠Der Degradierte (1856)
⢠Luzern (1857)
⢠Jßnglingsjahre (1857)
⢠Albert (1858)
⢠Drei Tode (1859)
⢠Familienglßck (1859)cite-ref-15[15]
⢠Polikuschka (1861)
⢠Eine Idylle (1862)
⢠Die Kosaken (1863)
⢠Krieg und Frieden (Urfassung) (1867)
⢠Krieg und Frieden (1869) (online) (engl. HÜrbuch bei LibriVox)
⢠Der Gefangene im Kaukasus (1872)
⢠Jermak und die Eroberung Sibiriens (1872)
⢠Die Bärenjagd (1875)
⢠Meine Hunde (1875)
⢠Anna Karenina (1877) (online)
⢠Ivan der Narr und seine Brßder (1880)
⢠Kritik der dogmatischen Religion (1881)
⢠Wovon die Menschen leben (1881)
⢠Meine Beichte (1882) (Auszßge online als PDF)
⢠Ăbersetzung der vier Evangelien (1883)
⢠Worin mein Glaube besteht (1883)
⢠Der Leinwandmesser (1863/1886)
⢠Die beiden Alten (1885)
⢠Wieviel Erde braucht der Mensch? (1885)
⢠Wo die Liebe ist, da ist auch Gott (1885)
⢠Kinderweisheit und Männertorheit (1885)
⢠Lass den Funken nicht zur Flamme werden (1885)
⢠Der Tod des Iwan Iljitsch (1886)
⢠Die Macht der Finsternis (1886)
⢠Die Kerze (1886)
⢠Die drei Greise (1886)
⢠Iwan der Narr (1886)
⢠Das eigroĂe Korn (1886)
⢠Der erste Branntweinbrenner (1886)
⢠Iljas (1886)
⢠Der Feind ist zähe, aber Gott ist stark (1886)
⢠Die beiden Brßder und das Gold (1886)
⢠Der Knecht Jemeljan und die leere Trommel (1886)
⢠Der Taufsohn (1886)
⢠Der reuige Sßnder (1886)
⢠Volkserzählungen (1881â1886)cite-ref-16[16]
⢠Russische Bauern (1887) (online)
⢠Ăber das Leben (1887)
⢠Der Teufel (1889)
⢠Die Kreutzersonate (1891)
⢠Das Himmelreich in euch (1894)
⢠Der Traum des jungen Zaren (1894)
⢠Grausame Vergnßgungen (1895)
⢠Herr und Knecht (1895)
⢠Was ist Kunst? (1898), Teildruck -ab Kap.6- : Gegen die moderne Kunst (online)
⢠Auferstehung (1899) (dt. EA 1900 bei Eugen Diederichs in Leipzig in drei Bänden)
⢠Vater Sergius (1899)
⢠Patriotismus und Regierung (1900) (online als PDF)
⢠Was ist Geld? (1901)
⢠Ăber Erziehung und Bildung (1902) (online)
⢠Was ist Religion ? (1902) (online)
⢠KÜnig Assarhaddon (1903)
⢠Drei Fragen (1903)
⢠Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen (1903)
⢠Krieg und Revolution (1904)
⢠Fßr alle Tage (1904)cite-ref-17[17]
⢠Der gefälschte Coupon (1904)
⢠Die Sklaverei unserer Zeit (1904)
⢠Das groĂe Verbrechen (1905)
⢠Aljoscha der Topf (1905)
⢠Kornej Wasiljew (1905)
⢠Das Ende eines Zeitalters (Die bevorstehende Umwälzung) (1906)
⢠Wofßr? (1906)
⢠Das GÜttliche und das Menschliche (1906)
⢠Macht des Kindes (1908)
⢠Lieder im Dorf (1909)
⢠Der Fremde und der Bauer (1909)
⢠Wer sind die MÜrder? (1909)
⢠Der MÜnchspriester Iliodor (1909)
⢠Rede gegen den Krieg (1909)
⢠Dankbarer Boden (1910)
⢠Allen das Gleiche (1910)
⢠Chodynka (1910)
⢠Drei Tage auf dem Lande (1910)
⢠Was ich im Traume sah (postum 1911)
⢠Vater Wassili (postum 1911)
⢠Hadschi Murat (postum 1912)cite-ref-18[18]
⢠Der lebende Leichnam (postum 1913)
⢠Legenden (postum 1925)
⢠Und das Licht scheinet in der Finsterniscite-ref-19[19] (Drama, unvollendet, postum, deutsche EA 1912, 1918 Max Reinhardt)cite-ref-20[20]
Oper
Literatur
Primärliteratur
⢠Eberhard Dieckmann, Gerhard Dudek (Hrsg.): Lew Tolstoj. Gesammelte Werke in zwanzig Bänden. RĂźtten & Loening, Berlin 1964â1978.
⢠Lew Tolstoj â Sofja Tolstaja: Eine Ehe in Briefen. Hrsg. und aus dem Russischen Ăźbersetzt von Ursula Keller und Natalja Sharandak. Insel Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-458-17480-6 (Leseprobe online als PDF).
⢠Lew Tolstoi. Krieg im Kaukasus: Die kaukasische Prosa. Neußbersetzung von Rosemarie Tietze. Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-42836-8.
Sekundärliteratur
⢠Rosamund Bartlett: Tolstoy. A Russian life. Profile, London 2010, ISBN 978-1-84668-138-7.
⢠Christian Bartolf: Ursprung der Lehre vom Nicht-Widerstehen. Ăber Sozialethik und Vergeltungskritik bei Leo Tolstoi. Ein Beitrag zur Bildungsphilosophie der Neuzeit. Gandhi-Informations-Zentrum, Berlin 2006, ISBN 3-930093-18-9.
⢠Christian Bartolf, Dominique Miething: Leo Tolstoi (1828-1910). In: Handbuch Anarchismus. Herausgegeben von Thomas Friedrich, 29pp. Springer VS, Wiesbaden 2023. doi:10.1007/978-3-658-28531-9_63-2, ISBN 978-3-658-28531-9.
⢠Pawel Bassinski: Lew Tolstoi â Flucht aus dem Paradies Projektverlag, Bochum/Freiburg 2012, ISBN 978-3-89733-260-7.
⢠Maximilian Braun: Tolstoj. Eine literarische Biographie. Vandenhoeck & Ruprecht, GÜttingen 1978, ISBN 3-525-01212-8.
⢠Pietro Citati: Leo Tolstoi. Eine Biographie. rororo. Bd 13544. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-13544-2.
⢠Eberhard Dieckmann (Hrsg.): Russische Zeitgenossen Ăźber Tolstoi. Kritiken, Aufsätze, Essays 1855â1910. Aufbau, Berlin 1990, ISBN 3-351-01527-5.
⢠Martin Doerne: Tolstoj und Dostojewskij. Zwei christliche Utopien. Vandenhoeck & Ruprecht, GÜttingen 1969, Digitalisat.
⢠Anne Edwards: Die Tolstois. Krieg und Frieden in einer russischen Familie. Ullstein-Buch. Bd 27563. Ullstein, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-548-27563-X.
⢠Wolfgang Eismann: Vom Ende der Kunst⌠Tolstoi als Theoretiker⌠(Teile des Artikels online bei Google Bßcher).
⢠Peter Ernst: Ehrfurcht vor dem Leben: Versuch der Aufklärung einer aufgeklärten Kultur. Ethische Vernunft und christlicher Glaube im Werk Albert Schweitzers. Mit einem Exkurs ßber religiÜse Kultur und Sozialethik im literarischen Entwurf Leo Tolstois. Europäische Hochschulschriften. Reihe 23. Bd 414. Peter Lang, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-43549-5.
⢠Martin George et al. (Hg.): Tolstoj als theologischer Denker und Kirchenkritiker. Vandenhoeck & Ruprecht, GÜttingen 2014, ISBN 3-525-56007-9.
⢠Horst-Jßrgen Gerigk: Die Russen in Amerika: Dostojewskij, Tolstoj, Turgenjew und Tschechow in ihrer Bedeutung fßr die Literatur der USA. Pressler, Hßrtgenwald 1995, ISBN 3-87646-073-5.
⢠Horst-JĂźrgen Gerigk: Tolstoj. Ein Porträt zu seinem 100. Todestag. In: Horst-JĂźrgen Gerigk: Dichterprofile. Tolstoj, Gottfried Benn, Nabokov. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8253-6117-4, S. 15â75.
⢠Gustav Glogau: Leo Graf Tolstoi, ein russischer Reformator. Ein Beitrag zur Religionsphilosophie. Wiss. Verlag, Schutterwald/Baden 1998, ISBN 3-928640-34-8.
⢠Edith Hanke: Prophet des Unmodernen. Leo N. Tolstoj als Kulturkritiker in der deutschen Diskussion der Jahrhundertwende. Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur. Bd 38. Niemeyer, Tßbingen 1993, ISBN 3-484-35038-5.
⢠Klaus Hugler: L. N. Tolstoi. Der fremde Gast. Regia Verlag, Cottbus 2010, ISBN 978-3-86929-144-4.
⢠Ursula Keller, Natalja Sharandak: Lew Tolstoj. Rowohlt, Reinbek 2010, ISBN 978-3-499-50717-5.
⢠Geir Kjetsaa: Lew Tolstoi. Dichter und Religionsphilosoph. Katz, Gernsbach 2001, ISBN 3-925825-79-7.
⢠Ulrich Klemm: Leo Tolstoi â Dichter, Christ, Anarchist. Edition Anares, Hilterfingen, ISBN 978-3-905052-83-1.
⢠Janko Lavrin: Lev Tolstoj mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 11. Auflage. Rowohlts Monographien. Band 57. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1991, ISBN 3-499-50057-4.
⢠Wilhelm Lettenbauer: Tolstoj. Eine Einfßhrung. (= Artemis-Einfßhrungen. Band 11). Artemis, Mßnchen 1984, ISBN 3-7608-1311-9.
⢠Thomas Mann: Goethe und Tolstoi. Vortrag/Essay 1921, online lesen bei archive.org; dazu (Walter Kempowski: Das Beste, was ßber Tolstoi gesagt wurde! in der Zeit-Bibliothek der 100 Bßcher)
⢠Karl Noetzel: Das heutige Russland. Eine Einfßhrung in das heutige Russland an der Hand von Tolstoi's Leben Werken. 2 Bände Mßnchen 1915, 1918
⢠Jay Parini: Tolstois letztes Jahr. Aus dem Englischen von Barbara Rojhan-Deyk. C. H. Beck, Mßnchen 2009, ISBN 978-3-406-57034-6 (teilweise online bei Google Bßcher).
⢠Alena Petrova: Zum Verständnis von Ehe und Liebe bei Tolstoj. (in Anna Karenina u. a.), PDF-Datei, 39 S.
⢠Romain Rolland: Das Leben Tolstois. Rßtten & Loening, Berlin 1966.
⢠Ludwig Rubiner: Leo Tolstoi. Tagebuch 1895-1899. Max Rascher, ZĂźrich 1918 online â Internet Archive
⢠Wolfgang Sandfuchs: Dichter â Moralist â Anarchist. Die deutsche Tolstojkritik 1880â1900. M & P, Stuttgart 1995, ISBN 3-476-45137-2.
⢠Viktor Schklowski: Leo Tolstoi. Eine Biographie. Europa, Wien 1981, ISBN 3-203-50784-6.
⢠Ulrich Schmid: Lew Tolstoi. C.H. Beck Wissen, Mßnchen 2010, ISBN 978-3-406-58793-1, (Vorwort online als PDF).
⢠Gßnther Stolzenberg: Tolstoi, Gandhi, Shaw, Schweitzer. Harmonie und Frieden mit der Natur. Echo, GÜttingen 1992, ISBN 3-926914-05-X.
⢠Martin Tamcke: Tolstojs Religion â Eine spirituelle Biographie. Insel Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-458-17483-7, Leseprobe, 14 S., PDF-Datei.
⢠Robert Widl: Licht und Finsternis im Leben des Lew Tolstoi. Stieglitz, Mßhlacker 1994, ISBN 3-7987-0319-1.
⢠Magdalene Zurek: Tolstojs Philosophie der Kunst. Neues Forum fßr allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Bd 2., Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0478-7.
⢠Stefan Zweig: Die Flucht zu Gott. Ein Epilog zu Leo Tolstois unvollendetem Drama âUnd das Licht scheinet in der Finsternisâ. In: Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit. ZwĂślf historische Miniaturen. Bermann-Fischer Verlag, Stockholm 1943.
⢠Stefan Zweig: Drei Dichter ihres Lebens. Casanova â Stendhal â Tolstoi im Projekt Gutenberg-DE Die Baumeister der Welt, Band 3, Insel Verlag, Leipzig 1928.
Filme
â
Hauptartikel
:
Liste von Filmen zu Lew Tolstoi
Museen / Ausstellungen
⢠Staatliches Museum und Landgut von Leo Tolstoi, Jasnaja Poljana (Tula) (russisch)
⢠Ausstellung (2011): Tolstoi 1828â1910. Museum Strauhof, ZĂźrich (Schweiz), Virtuelle FĂźhrung
⢠Leo Nikolajevic Tolstoi â âIch kann nicht schweigen!â â Gedanken gegen Gewalt und Krieg (2008) Online-Ausstellung
Weblinks
Commons
: Lew Nikolajewitsch Tolstoi
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Leo Tolstoi
â Zitate
Wikisource: Lew Nikolajewitsch Tolstoi
â Quellen und Volltexte
⢠Literatur von und ßber Lew Nikolajewitsch Tolstoi im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Lew Nikolajewitsch Tolstoi in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Zeitungsartikel ßber Lew Nikolajewitsch Tolstoi in den Historischen Pressearchiven der ZBW
⢠Werke von Tolstoi bei lib.ru (russisch)
⢠Werke von Lew Nikolajewitsch Tolstoi bei Open Library
⢠Werke von Lew Nikolajewitsch Tolstoi im Projekt Gutenberg-DE
⢠Literatur von und ßber Tolstoi auf archive.org, hier nur die deutschen Werke
⢠In der Datenbank RussGUS werden mehr als 315 Publikationen nachgewiesen
⢠Tolstoi-Friedensbibliothek als pazifistisches Projekt (mit zahlreichen Digitalisaten von und ßber Tolstoi)
Ăber Lew Tolstoi
⢠Eugene Schuyler: Erinnerungen an den Grafen Leo Tolstoi im Projekt Gutenberg-DE
⢠Isaiah Berlin: Der Igel und der Fuchs â Essay Ăźber Tolstojs Geschichtsverständnis; Leseprobe PDF
⢠Christian Bartolf: Tolstoy's Legacy for Mankind. A Manifesto for Nonviolence. (englisch)
⢠Erkenntnis, Zeitschrift der Pierre-Ramus-Gesellschaft, FrĂźhjahr 2010: âAus Anlass des 100. Todestages Tolstois verschiedene WĂźrdigungen und Einschätzungenâ, online als PDF (Memento vom 11. September 2011 im Internet Archive)
⢠Ullrich Hahn, Vortrag: Leo Tolstoi - Leben gegen den Krieg
Einzelnachweise
cite-note-11. â Ursula Keller, Natalja Sharandak: Lew Tolstoj. Rowohlt, Reinbek 2010, S. 143.
cite-note-22. â Alexander Eliasberg: Russische Literaturgeschichte in Einzelporträts. Leo Tolstoi im Projekt Gutenberg-DE. AuĂerdem: Meyers GroĂes Konversationslexikon. 6. Auflage. (1909), Band 19, S. 599.
cite-note-33. â Leo Tolstoi: Die Fleischesser / Die erste Stufe (Schlussabschnitt). Abgedruckt in: Das Schlachten beenden. Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Heidelberg 2010, pro-iure-animalis.de
cite-note-44. â Peter Brang: Ein unbekanntes Russland. Kulturgeschichte vegetarischer Lebensweisen von den Anfängen bis zur Gegenwart. KĂśln 2002, S. 134.
cite-note-55. â Tagebucheintrag vom 9. August 1857, zitiert nach Matthias Rude: Antispeziesismus. Die Befreiung von Mensch und Tier in der Tierrechtsbewegung und der Linken. Stuttgart 2013, S. 134.
cite-note-66. â Russland-Aktuell â Der Moralist aus Jasnaja Poljana
cite-note-77. â Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage. F. A. Brockhaus, Mannheim 1993, ISBN 3-7653-1100-6, S. 231.
cite-note-88. â Siehe das um 1895 begonnene Dramenfragment Und das Licht scheinet in der Finsternis.
cite-note-99. â Ursula Keller, Natalja Sharandak: Sofja Andrejewna Tolstaja. Ein Leben an der Seite Tolstojs. Insel-Verlag, Frankfurt a. M./ Leipzig 2009.
cite-note-1010. â Susan Jacoby: The Wife of the Genius. In: The New York Times vom 19. April 1981.
cite-note-1111. â vgl. hierzu Ursula Keller, Natalja Sharandak: Sofja Andrejewna Tolstaja. Ein Leben an der Seite Tolstojs. Insel-Verlag, Frankfurt / Leipzig 2009, ISBN 978-3-458-17408-0, S. 13.
cite-note-1212. â Ehrenmitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: ТОНŃŃОК, Đов ĐикОНаовиŃ. Russische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 15. März 2021 (russisch).
cite-note-1313. â Minor Planet Circ. 8801
cite-note-1414. â Gerhart Hauptmanns Geleitwort in: Die Kreutzersonate, Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin und Darmstadt 1955, S. 5.
cite-note-1515. â FamilienglĂźck. Roman. Deutsch und mit einem Nachwort versehen von Dorothea Trottenberg. DĂśrlemann Verlag, ZĂźrich 2011, ISBN 978-3-908777-62-5.
cite-note-1616. â Neuausgabe: Die leere Trommel. Märchen und Legenden aus dem alten Russland. Vorwort von Wladimir Kaminer; Diederichs-Verlag 2010, ISBN 978-3-424-35036-4.
cite-note-1717. â Neuausgabe: Lew Tolstoi (Hrsg.) FĂźr alle Tage â Ein Lebensbuch. Anthologie. Geleitwort von Volker SchlĂśndorff & 7 Tage Text (Leseprobe online als PDF (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)). Nachwort von Ulrich Schmid, auch online als PDF (Memento vom 28. September 2013 im Internet Archive). C. H. Beck, 2010, ISBN 978-3-406-59367-3, Verlagsseite (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive)
cite-note-1818. â Hadschi Murat. Roman. Deutsch von Werner Bergengruen und mit einem Nachwort von Thomas Grob. DĂśrlemann Verlag, ZĂźrich 2013, ISBN 978-3-908777-81-6.
cite-note-2020. â Neuinszenierung von Und das Licht scheinet in der Finsternis 2009 durch Volker SchlĂśndorff als HĂśrspielfassung, Ursendung im DLF am 20. November 2010.